Porträtdokumentation, 16. Jh.- (Bestand)

Archivplan-Kontext

 
Titel:Porträtdokumentation
Entstehungszeitraum:ab 16. Jh.
Bestandesgeschichte / Charakterisierung:Die Stadt Bern verfügt über eine ausserordentlich reiche und dichte Porträttradition. Bereits im 17. Jahrhundert entwickelte sich das Porträt zu einem zentralen Medium der Selbstdarstellung führender sozialer Schichten. Waren es zunächst Berner Patrizier, die mit Familienporträts ihren privilegierten Status in Stadt und Kanton demonstrierten, etablierte sich das eigene Bild seit dem 18. und vor allem im 19. Jahrhundert als probates Mittel der Selbstdarstellung im aufstrebenden Bürgertum.
Ein beträchtlicher Teil der Berner Porträtproduktion befindet sich noch heute in Privatbesitz und ist somit der Kenntnis der Öffentlichkeit weitgehend entzogen. Mit dem Ziel, diese Werke einem breiten Publikum bekannt zu machen und sie der Forschung zur Verfügung zu stellen, begann die Burgerbibliothek im Jahr 1962 mit der fotografischen Dokumentation von Berner Porträts in Privatbesitz, in öffentlichen Institutionen und im Kunsthandel. Die Porträtdokumentation umfasst heute nahezu 9'000 Werke und wächst stetig weiter. Dokumentiert werden nicht nur Gemälde und Tafelbilder, sondern auch Zeichnungen, Miniaturen, Büsten, Druckgrafiken und historische Fotografien, sofern die dargestellten Personen eindeutig identifizierbar sind.
Die in ihrer Art einzigartige Sammlung bietet einen reichen Fundus für Forschungsarbeiten verschiedenster Richtung. So stellen Porträts nicht nur für die Personen- und Familiengeschichte, sondern auch für kunst- und kulturhistorische Fragen eine aussagekräftige Quelle dar.
Umfang:ca. 9'000 Einheiten
 
Erschliessungsgrad:Detailliert
Stufe:Bestand
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL: http://katalog.burgerbib.ch/detail.aspx?ID=135709
 
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