Beschreibung | [Namensvarianten: Reinart, Joseph; Reinert, Josef Alois; Reinhardt, Joseph; Reinhart, Joseph]; Ab 1765 Stipendium der Luzerner Regierung
Lernt in Lucca (Lehrer unbekannt) und in Rom an der Accademia di San Luca im Kreis von Pompeo Batoni und Domenico Corvi
Als er 1770 in finanzielle Not gerät, unterstützen ihn Luzerner Familien. Nachdem das Geld aufgebraucht ist, arbeitet er im Vatikan als Schweizer Gardist
Beruf/Haupttätigkeit: Künstler, Historien, Bildnis- und Trachtenmaler
Tätigkeitsgebiete: Franziskanerkloster Werthenstein 46 teiliger Zyklus im Hallenumgang
Schultheissenporträts im Tagsatzungssaal des Rathauses von Luzern
1789–1797 Auftrag des Aarauer Seidenbandfabrikanten und späteren Präsidenten der Helvetischen Gesellschaft, Johann Rudolf Meyer: Trachtenbildnisse (Kunstkabinett von 46 Familiengemälden oder 132 Portraits von Personen in Nationaltracht und niedlicher Gruppierung (Bern, Bernisches Historisches Museum). Reinhard bereist im Auftrag von Meyer die gesamte Schweiz
Es folgen weitere Serien
Lebenslauf: Die Porträtdokumentation nennt als Geburtsjahr auch 1748
Kehrt 1773 nach Luzern zurück, übernimmt in der Folge das Atelier von Melchior Wyrsch |