| Beschreibung | Geb. Nadig.
Bis 1892 Lehrerseminar in Aarau, danach Hauslehrerin in England, Frankreich und im Engadin, anschliessend Lehrerin in Zürich. 1913 Eintritt in die Sozialdemokratische Partei, Austritt 1935. Zählte 1902 zu den Gründerinnen des Schweizerischen Bundes abstinenter Frauen in Basel, 1907 Beitritt zur Union für Frauenbestrebungen, 1908-15 Engagement in der Sozialen Käuferliga, 1929-46 Vizepräsidentin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, deren Schweizer Sektion sie 1915 mitgegründet hatte und bis 1946 präsidierte. R. zählt zu den bedeutendsten Schweizer Pazifistinnen und Feministinnen der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. |