Beschreibung | Dr. phil. Künstlername Wladimir Astrow. 1885 in Litauen als Sohn eines Holzhändlers geboren. Seinen ursprünglichen Namen Isidor Swonkin änderte er später in Wladimir Astrow. Unter diesem Namen erschienen seine Bücher und Schriften. In Russisch, Deutsch und Geschichte promovierte Astrow zum Dr. phil. Er war in erster Ehe in Berlin verheiratet mit Gerda Swonkin. Später geschieden, verheiratete er sich mit Margot Körner. Um 1935 emigrierte er vor dem Nationalsozialismus nach Zürich, wo er und seine Frau Asyl fanden bei Frau Gustava Reichstein, der Mutter des späteren Nobelpreisträgers Tadeusz Reichstein. Astrow bekam von einer reichen Dame in USA eine Einladung nach Amerika zu emigrieren, der er zusammen mit Margot 1940 folgte. Neben vielen Vorträgen schrieb Astrow kleinere Abhandlungen und Aufsätze, namentlich für die Zeitschrift Erwachen – später Wandlung – später Panidealistische Umschau, die periodisch erscheinende Zeitschrift der IPV (Internationale panidealistische Vereinigung) – später GGK (Gesellschaft für eine Gesamtkultur). Astrow veröffentlichte 1928 im Eugen Diederichs-Verlag in Jena Rudolf Maria Holzapfels Biografie. |