Cod. 160 (A) Paulus Orosius: Historiae adversum Paganos; Justinus: Pompeii Trogi epitome, lat., 1085 (ca.)-1115 (ca.) (Codex Produktionseinheit)

Archive plan context


Identifikation sachlich

Ref. code:Cod. 160 (A)
Title:Paulus Orosius: Historiae adversum Paganos; Justinus: Pompeii Trogi epitome, lat.
Contains also:Paulus Orosius: Historiae adversum Paganos; Justinus: Pompeii Trogi epitome, lat.
Blattzählung:Moderne Foliierung: I-II, 1-159 - bis f. 84 mit Tinte (19. Jh.), danach mit Bleistift (20. Jh.)
Format:32,5-33 x 23,5-24 cm (f. II nur 28,5 x 22,5 cm, ungleich beschnitten)
Language:Latein

Buchblock

Creation date(s):ca. 1085 - ca. 1115
Creation date(s), scattered dates:Feindatierung: Ende 11. Jh. (Munk Olsen); Anfang 12. Jh. (Mostert, Homburger)
Entstehungsort:Nordrankreich: Bretagne oder Normandie (Bayeux, Fécamp?) (Homburger)
Material / Beschreibstoffe:Pergament
Material / Beschreibstoff Anm.:Sehr schönes Pergament mit wenigen Defekten, beschnitten
Lagen:2 Bll. (f. I-II) + 10 IV{80} + (IV-2){86}[letzte 2 Blätter weggeschnitten, da leer]) + 9 IV{158} + 1 Bl.{159}[ev. jünger, als Umlauf um die letzte Lage gelegt]. Lagensignaturen: Römische Ziffern jeweils auf dem letzten verso unten Mitte: I-XX (XI fehlt).
Seiteneinrichtung:Einspaltig, Schriftspiegel 24-24,5 x 16,5-17 cm, 37 Zeilen; Blindlinierung, Punktierung am äusseren Rand
Schrift / Schreiber:Frühe gotische Minuskel (spitze, gewinkelte, ebenmässige Schriften, schrägovaler Stil); Uncialis für Hauptüberschriften, Capitalis rustica für Inipit und Explicit sowie für die Anfangszeilen; ein, vielleicht mehrere Schreiber.
Ausstattung / Buchschmuck:Reicher Schmuck mit grossen Zierinitialen, wovon 6 vor 1874 herausgeschnitten worden sind (jeweils mit Textverlust auf den Rückseiten, mit Pergament zugeklebt: f. 1r: P, 2r: M, 9v: N, 27r: D, 66r: S, 107v: Gra). - Vorhanden sind, in 3 Klassen: 1): 12 Zierbuchstaben mit reich verschlungenem Rankenwerk, in das sich Tierleiber, einzelne (im Pergament ausgesparte) Tierköpfe und menschliche Figuren verflechten. Die Ranken sind der Länge nach grün-rot oder braun geädert oder geperlt und enden in Blüten, die aus elastisch gebogenen gestreckten Blättern zusammengesetzt sind. Der Zwischenraum zwischen den ausgesparten, d.h. pergamentfarbenen Tieren oder Pflanzen ist mit kräftigen Farben gedeckt (Rot, Kobaltblau, Graublau, Moosgrün, Violett, Ockergelb). In den ausgesparten Tierköpfen, wie in den vegetabilen Motiven leben ältere englische Gepflogenheiten ("Winchesterschule") weiter: f. 17r: E, 52r: O, 90v den ganzen linken Rand bedeckend: P, 93v: I, 98v: X, 101v: D, 106r: M, 111r: A, 115r: A, 123r: P, 144v: A, 155v: P. - 2): Viele Zierbuchstaben, bei denen das Gerüst der Initiale durch einen - zumeist längsgespaltenen - Kapital- oder Unzialbuchstaben gebildet wird; im farbig getönten Feld sind flächig wirkende Ranken ausgespart, die mitunter grün- oder rotgeädert sind, z.B. f. 39r: S, 87r: P sowie 100v: S, etc. (siehe Homburgers Liste). - 3): Einfache, farbige Kapitalbuchstaben, deren Grundstriche in elastisch geschwungenen, abstrakten Blattblüten oder Halbpalmetten enden: im Orosius, wechselnd rot und blau, im Justinus mehrfarbig (siehe Homburgers Liste). Hauptüberschriften in roter, blauer und violetter Uncialis, f. 90r gelb gefüllt; Anfangszeilen in farbig gefüllten Rustica-Buchstaben, Explicits in zierlicher roter, Incipits in ebensolcher blauer Rustica.
Spätere Zusätze:Zahlreiche Randnotizen von Annotatoren des 12. und des 15. Jh. sowie von Pierre Daniel (s. oben Provenienz).

Weitere Angaben

Bibliographie:Mostert (1989); S. 59 (Nr. 89)
Munk Olsen (1982-87); Bd. 1, S. 539
 

Descriptors

Entries:  Mostert (1989) (Bibliographie/Nachschlagewerke\M)
  Munk Olsen (1982-87) (Bibliographie/Nachschlagewerke\M)
 

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Number:1
 

Usage

Permission required:Burgerbibliothek Bereichsleitung
Physical Usability:Sonderfall (Codices)
Accessibility:Nach Rücksprache
 

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URL:https://katalog.burgerbib.ch/detail.aspx?ID=130808
 

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