Cod. 387 (A) Plautus: Comoediae; Volcacius Sedigitus: De poetis comicis, lat., 1366 (ca.)-1400 (ca.) (Codex Produktionseinheit)

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Identifikation sachlich

Ref. code:Cod. 387 (A)
Title:Plautus: Comoediae; Volcacius Sedigitus: De poetis comicis, lat.
Contains also:Plautus: Comoediae; Volcacius Sedigitus: De poetis comicis, lat.
Blattzählung:Moderne Foliierung: 1-120
Format:24 x 17 cm
Language:Latein

Buchblock

Creation date(s):approx. 1366 - approx. 1400
Creation date(s), scattered dates:Feindatierung: 3. Drittel/ Ende 14. Jh. (Homburger)
Entstehungsort:Frankreich: Paris ? (Vermutung v. Steiger)
Material / Beschreibstoffe:Pergament
Material / Beschreibstoff Anm.:Zum Teil wiederverwendetes Pergament (vgl. Blindlinierung senkrecht), veloursartig, gute Qualität.
Lagen:15 IV{120}[die inneren beiden Doppelblätter von Lage 6 verkehrt eingebunden: auf f. 50 folgt der Text f. 53-54, dann 51-52; vgl. die alte Notiz auf f. 50v: 'deest folium']. Lagensignaturen: Reklamanten jeweils auf dem letzten verso unten rechts (fehlt f. 88v; 104v in Rot).
Seiteneinrichtung:Einspaltig, Schriftspiegel 16 x 10 cm, 28 Zeilen; Linierung mit brauner oder weinroter Tinte, Punktierung am äusseren Rand (oft abgeschnitten).
Schrift / Schreiber:Gotische Minuskel (Textualis, Buchminuskel); 2 oder mehrere Schreiber (Wechsel der Hand f. 102), einer davon Kalligraph und Groteskenkritzler.
Ausstattung / Buchschmuck:Zu Beginn der einzelnen Komödien meist 5- bis 6-zeilige Initialen in Gold und Deckfarbenmalerei: Der Stamm der auf Goldgrund ruhenden Initialen ist karmin oder blau koloriert und mit weissen Blatt- oder Linienormamenten verziert; im Innenfeld oder am Rand des Buchstabens entfalten sich Ranken, deren scharf gezähnte, rötliche oder blaue Blätter in der für das 14. Jh. charakterischen Weise an einzelnen Teilen weiss gehöht sind (f. 1r: J, 22r: H, 39r: S, 52v: D (statt C), 73r: G, 86r: S; 101r und 109r nicht ausgeführt). In verschiedener Art werden aus dem Initialstamm die ganzseitigen, überaus schlanken Zierleisten entwickelt; sie senden, über den oberen und unteren Rand hin, Ranken aus, die alternierend mit tief ausgeschnittenen, dornigen Blättern besetzt sind. Von der Randleiste sondern sich geschwungene Stiel- und Fadenranken ab, die goldene Blätter tragen und ausserdem schnörkelartige Sprossranken aussenden, über den Rand sind ähnlich leicht skizzierte Kreuze und Sterne verteilt. Auf f. 1 zweigt die Rahmenbordüre unten ein an- und abschwellendes Glied ab, das in einem Tierkopf endet und durch seitliches Anfügen von je einem aus Flügel und Bein bestehenden zoomorphen Gebilde als Drachenleib charakterisiert ist.
Innerhalb der einzelnen Komödien zahlreiche blaue und rote Initialen, mit Fleuronnée in der Gegenfarbe verziert, Ornamentilinien festgefügt. Rote Titel, Incipit und Explicit in Rot, ebenso die Personennamen; erster Buchstabe jeder Zeile in Maiuskel mit feiner Strichelung (bis Lage 5 gelb unterlegt). Unterlängen der Buchstaben auf der untersten Zeile verlängert, Grotesken von Kalligraphenhand. Nicht ganz fertiggestellt: ab f. 97 ist der Initialschmuck fast durchwegs nicht ausgeführt.
Spätere Zusätze:Die Hs. wurde im 16. Jh. eventuell mit einem Druck kollationiert, vgl. die Blattsignaturen an den Rändern f. 1v: 'A5, 2r: 'A6' etc.; in der oberen Ecke teils Kürzel für die Komödien; wenige Randglossen.
 

Containers

Number:1
 

Usage

Permission required:Burgerbibliothek Bereichsleitung
Physical Usability:Sonderfall (Codices)
Accessibility:Nach Rücksprache
 

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URL: https://katalog.burgerbib.ch/detail.aspx?ID=130819
 

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