Cod. 105 (A) Aristoteles Latinus: Ars rhetorica (Übersetzung des Wilhelm von Moerbeke), lat., 1266 (ca.)-1300 (ca.) (Codex Produktionseinheit)

Archivplan-Kontext


Identifikation sachlich

Signatur:Cod. 105 (A)
Titel:Aristoteles Latinus: Ars rhetorica (Übersetzung des Wilhelm von Moerbeke), lat.
Darin:Aristoteles Latinus: Ars rhetorica (Übersetzung des Wilhelm von Moerbeke), lat.
Blattzählung:Moderne Foliierung: 1-30.
Format:34,5 x 23 cm
Sprache:Latein

Buchblock

Entstehungszeitraum:ca. 1266 - ca. 1300
Entstehungszeitraum, Streudaten:3. Drittel 13. Jh. (Homburger); Ende 13. Jh. (Müller); 14. Jh. gemäss Hagen.
Entstehungsort:Frankreich
Material / Beschreibstoffe:Pergament
Material / Beschreibstoff Anm.:Samtiges Pergament guter Qualität.
Lagen:2 VI{24} + III{30}. Lagensignaturen: Reklamanten auf dem letzten verso rechts unten (f. 12v, 24v); in der rechten unteren Ecke der Rectoseiten z.T. Zählung der Blätter mit roten Buchstaben (f. 2r-6r, 14r).
Seiteneinrichtung:Zweispaltig, Schriftspiegel 22,5 x 15 (6,5-7) cm, 42 (f. 30r: 46) Zeilen; Stiftlinierung, Punktierung am unteren Rand sichtbar.
Schrift / Schreiber:Gotische Minuskel (Textualis), ein Schreiber
Ausstattung / Buchschmuck:Ausgestattet auf f. 1r mit einer grossen Deckfarbeninitiale mit Randleiste (s. unten); an den Buchanfängen grössere Fleuronnée-Initialen 4- (f. 23ra) und 6-zeilig (f. 12ra), gespalten rot und blau, gefüllt mit zweifarbigen Ranken und mit ganzseitigen Rankenstäben versehen; sonst viele 2- bis 3-zeilige Initialen wechselnd Rot und Blau, mit Fadenranken in der Gegenfarbe verziert; Paragraphenzeichen abwechselnd rot-blau, ebenso die Angabe des jeweiligen Buches am oberen Rand (f. 1r 'L[iber] I Reth[o]ricorum', danach nur noch 'retho').
Bilder / Malerei / Maler:Deckfarbeninitiale (f.1r), blau, auf rosavioletter, der R-Form sich anpassender Unterlage, beide Schichten mit weisser Linienornamentik verziert. Das blau- und goldgrundierte Innenfeld ist gefüllt von einer Wellenranke, die mit fünfteiligen und pfeilförmigen Blättern besetzt ist. An den viereckigen Buchstaben schliesst sich eine fast drei Seiten des Schriftspiegels einrahmende Randleiste an, übergeleitet durch dornenartig in konkaven Bögen konturierte Zwischenstücke; sie besteht aus einem Band und einer schmalen, nach einer Gabelung blattartig verbreiterten Ranke. Am unteren Auslauf wieder die sehr spitzen Dornen. Goldkügelchen.
Spätere Zusätze:Einige Randglossen (ca. 14. Jh.): f. 19r, 23r-v, 29v, 30r; am Rand sind die Abschnitten durch mit Bleistift geschriebene arabische Zahlen bezeichnet (15./16. Jh.); f. 30v unten ev. Besitzeintrag (erkennbar das Wort 'ordo' und ev. 'liber'), aber weitgehend unleserlich.

Persistent Identifiers (PIDs)

ARK:https://ark.burgerbib.ch/ark:36599/1nwvqf22h1h
 

Behältnisse

Anzahl:1
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Uneingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://katalog.burgerbib.ch/detail.aspx?ID=163968
 

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