Signatur: | FA Bäschlin |
Titel: | Familienarchiv Bäschlin |
Entstehungszeitraum: | 1821 - 2015 |
Bestandesgeschichte / Charakterisierung: | Die Familie Bäschlin stammt aus der Stadt Schaffhausen. Der Buchhändler und spätere Sekretär der Evangelischen Gesellschaft Bern, Johannes Bäschlin (1843-1920), liess sich in Bern nieder und erhielt 1889 das Burgerrecht (Mittellöwen). Ein Schwerpunkt des Familienarchivs bildet der Nachlass seines Sohnes Theodor Bäschlin (1876-1937) und dessen Ehefrau Martha Hugendubel (1879-1942). Der Theologe Theodor amtete als Pfarrer in Saanen und Gurzelen. Von seinem Sohn Franz (1934-1975) und dessen Ehefrau Idelette Bäschlin-Clément (1909-1984) findet sich ebenfalls ein umfangreicher Nachlass im Familienarchiv. Franz studierte in Bern Deutsch, Französisch und Geschichte.1934 trat er in den Dienst der Schweizerischen Verkehrszentrale in Zürich und war von 1944 bis 1971 Feuilleton-Redaktor bei der Winterthurer Tageszeitung "Der Landbote". Er setzte sich intensiv mit der zeitgenössischen Literatur auseinander und förderte junge Autoren. Ebenso vermittelte er anderssprachige Autoren, namentlich aus der Romandie. Er wurde für sein Schaffen mehrfach ausgezeichnet. Sein literarischer Nachlass sowie die berufliche Korrespondenz liegen im Schweizerischen Literaturarchiv. Auch Unterlagen der Tochter von Franz, der Literaturwissenschaftlerin, Gymnasiallehrerin und Schriftstellerin Annette Gersbach-Bäschlin (1940-), sind Teil des Familienarchivs. Die einzelnen Nachlässe innerhalb des Familienarchivs enthalten persönliche und berufliche Dokumente, unter anderem Korrespondenz und Fotografien.
Nennenswert sind zudem die Archive der verwandten Familien Hopf und Hugendubel: Die Familie Hopf stammt aus Thun. Die Familie Hugendubel kam ursprünglich aus Stuttgart und liess sich 1835 einburgern (Affen), starb aber bereits 1923 aus. Ein prominenter Vertreter ist der Theologe und Dichter Heinrich Hugendubel (1841-1923). Ab 1872 war er Pfarrer an der Nydeggkirche in Bern, von 1897-1916 Präsident des Vereins für die Rettungsanstalt Brunnadern. Von seinem umfangreichen dichterischen Schaffen zeugen im Familienarchiv Bäschlin sowohl publizierte Gedichtsammlungen als auch Manuskripte unpublizierter Werke.
Das Familienarchiv wurde in zwei Ablieferungen, 2012 und 2015, von Annette Gersbach-Bäschlin, Aarau, der Burgerbibliothek Bern als Schenkung überlassen.
Andreas Barblan Juli 2023 |
Umfang: | 2 Laufmeter |
Bestandesbeschreibung |
Person: | Bestandsbildner / Bestandsbildnerin: Bäschlin (Familie); Burger von Bern, Mittellöwen, 1899 |
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Rechtsform: | Natürliche Person |
Erschliessungsgrad: | Detailliert |
Findmittel-Form: | Digital |
Findmittel-Qualität: | Vollinventar |
Stufe: | Bestand |
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Deskriptoren |
Einträge: | Bäschlin (Familie); Burger von Bern, Mittellöwen, 1899 (Personen\Natürliche Personen\B) |
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Behältnisse |
Anzahl: | 2 |
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Benutzung |
Erforderliche Bewilligung: | Keine |
Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
URL: | https://katalog.burgerbib.ch/detail.aspx?ID=210935 |
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