Identifikation sachlich |
Signatur: | Cod. 331 (A) |
Titel: | Martianus Capella: De nuptiis Mercurii et Philologiae, mit Kommentaren des Remigius Altissiodorensis und des Johannes Scotus, lat. |
Darin: | Martianus Capella: De nuptiis Mercurii et Philologiae, mit Kommentaren des Remigius Altissiodorensis und des Johannes Scotus, lat. |
Blattzählung: | Moderne Foliierung: 1-91 |
Format: | 25 x 15 cm, sehr unregelmässige Ränder, z.T. deutlich kleinere Blätter (ca. 22 x 14 cm) |
Sprache: | Latein |
| Griechisch |
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Buchblock |
Entstehungszeitraum: | ca. 11. Jh. |
Entstehungszeitraum, Streudaten: | Feindatierung: 11. Jh., ein Teil der mit dem Kommentar beschriebenen Blätter ist möglicherweise nachträglich hinzugefügt worden (Homburger) |
Entstehungsort: | Frankreich: Fleury, Abtei von Saint-Benoît-sur-Loire, OSB (Mostert) |
Material / Beschreibstoffe: | Pergament |
Material / Beschreibstoff Anm.: | Pergament minderer Qualität (Gebrauchshandschrift), mit zahlreichen Löchern und Nähten. f. 72/79: Palimpsest (ev. 8. Jh., angelsächsische Minuskel?). |
Lagen: | (VI+1){13}[f. 6,7,12: Einzelblätter] + (V+1){24}[18,19,23: Einzelblätter] + (V+2+I){38}[29,32: Einzelblätter; f. 36/37: Doppelblatt, Falz zwischen f. 25/26] + (IV+1){47}[f. 39: Einzelblatt] + IV{55}[f. 50,53: Einzelblätter] + IV{63} + IV{71}[f. 65,67,68,70: Einzelblätter] + IV{79}[f. 73,74,77,78: Einzelblätter] + VI{91}[f. 81,90: Einzelblätter]. Lagensignaturen auf dem letzten verso unten rechts: I (13v), II (f. 24v), übrige fehlend oder nich mehr erkennbar. |
Seiteneinrichtung: | Karolingische Minuskel, eckig, mit vielen Abkürzungen; Kommentar in kleinerer Schrift; Capitalis rustica für die Titel, Incipits und Explicits, teils ziemlich roh; griechische Schrift in Text und Kommentar; mehrere Schreiber. |
Schrift / Schreiber: | Einspaltig, Schriftspiegel und Zeilenzahl ca. 15-17 x 7-9 cm, 28-32 Zeilen (sehr unterschiedlich) mit breitem, für den Kommentar ausgenutzen Rand. Kommentar in kleinerer Schrift, oft die ganze Seite füllend, bis 60 und mehr Zeilen, mit vielen ausschliellich den Kommentar enthaltenen Blättern. Blindlinierung, auch für den Kommentar; Punktierung am äusseren Rand. - Linierung der Palimsest Lage f. 72-79 quer. |
Ausstattung / Buchschmuck: | Einige Tinteninitialen: Kapitalbuchstaben wechseln mit Zierinitialen, besonders hervorzuheben: f. 9r: A (mit verdünnter Tinte angetuscht, auch die abgesetzten Buchstaben des Textes). 11r: P, den Stamm begleitet eine mehrfach ausgebogene Linie; auf ältere insulare Gepflogenheit geht es zurück, wenn das Innenfeld mit Punkten gesprenkelt ist. 17r: I, Bogenlinie als Füllung des Stammes. 37v: R, 39r P, ausgespartes Zweiband-Geflecht. 40r: H, akroterienartige Verzierung durch Halbpalmetten. 44v: P, achterartiges Geflecht und Vierecke sind ausgespart, ähnlich: 45v: A und 46r: P. 55r: P und 59r: R nach insularer Art durch Reihen von Punkten verziert. 56r: Q. In das Oval ist ein Gesicht eingezeichnet, nach einer in vorkarolingische Zeit zurückgehenden Übung. 57v Quadratisches Diagramm zu Buch IV,401; der Zeichner hat begonnen, ausgespartes Flechtwerk in den Rahmen einzutragen. 58v: P. Ausgespartes Knotenwerk im Buchstabenkörper. 73v: A; 78v: M; 80r: P; 80v: Q; 82r: H; 89v: P. Spiralige Ausläufe der meist gespaltenen Buchstabenteile, gleichsam aus Tropfen zusammengesetzte Gehänge (wie bei der Verzierung von Kustodenzahlen). - Allgemein zeugen die vom Schreiber ausgeführten Initialen von geringer Kunstübung, der Formenvorrat ist altüberliefert. |
Spätere Zusätze: | 4v Glosse (16. Jh., von Pierre Daniels Hand?) |
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Weitere Angaben |
Bibliographie: | Mostert (1989); S. 72 (Nr. 157) |
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Deskriptoren |
Einträge: | Mostert (1989) (Bibliographie/Nachschlagewerke\M) |
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Benutzung |
Erforderliche Bewilligung: | Keine |
Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
URL: | https://katalog.burgerbib.ch/detail.aspx?ID=325872 |
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